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Naturschutz - weil's wichtig ist.

Und täglich grüßt die Sand-Silberscharte

Gleich zu Beginn habe ich eine gute Nachricht für alle die immer innerlich Aufstöhnen, wenn sie auf meinen Blog surfen und schon wieder ein Beitrag über die Jurinea cyanoides auf sie lauert. Morgen ist der der (vorerst) letzte Tag an dem ich mich mit ihr befasse.

©Thomas Engst

Heute jedoch stand sie noch einmal im Mittelpunkt. Ich war wieder einmal ab den frühen Morgenstunden im Gelände und habe diesmal die Versuchsflächen von Kiefern, Pinus sylvestris, befreit. Dies ist dahingehend notwendig, da diese Bäume, wie jede ordentliche Pionierpflanze, Erstbesiedler sind und sehr schnell wachsen. Dazu kommt die Aussamfähigkeit der Kiefer. In Windeseile hat sie ganze Flächen besiedelt. Da die Kiefer sehr gerne auf sandigen Bereichen vorkommt, teilt sie sich den Lebensraum mit der Sand-Silberscharte.

In diesem Falle ist es schlecht für die Kiefer. Um die Zielart nicht zu beschädigen, säge ich die jungen Bäume meistens knapp über dem Boden ab. Bis zu einem gewissen Alter kann (oder könnte) man eine Pinus sylvestris auch aus dem Boden ziehen. Die Pfahlwurzeln reichen zwar bis in die tiefste Tiefe aber bieten praktisch gar keine Standfestigkeit. Ich habe das mal auf dem nachfolgenden Bild geknipst.

©Thomas Engst



Die Flächen von solchen "unerwünschten" Gesellen zu befreien dauerte logischerweise nicht den ganzen Tag, anschließend stand auch eine weitere Zählung der Sand-Silberscharte an. Damit möchte ich euch aber nicht noch einmal "quälen", ich denke dazu steht schon genug im Blog.  

Lieber verabschiede ich mich für heute mit einem Bild der Konik-Pferde.


In diesem Sinne...






©Thomas Engst
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