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Lebensgrundlage Boden erhält mehr Unterstützung

Jeden Tag werden in Deutschland ca. 70 Hektar Boden zu Bauland für Siedlungen und Verkehrswegen umgebrochen. An drei Tagen ist das eine Fläche  von der Größe des Berliner Tiergarten.

Zwar sinkt der Flächenverbrauch in Deutschland beständig seit dem Jahr 2001 aber leider zu langsam. Um das Nachhaltigkeitsziel beim Flächenverbrauch zu erreichen, müsste dieser auf 30 Hektar bis zum Jahr 2020 reduziert werden.
Pro Jahr gehen weltweit ca. 24 Millionen Hektar durch Erosion und Bodendegradierung verloren. Das ist in etwa die Größe Rumäniens. Konkrete Zahlen Zahlen für Deutschland belegen, dass rund 14 % der gesamten Bodenfläche Deutschlands entweder Siedlungs- oder Verkehrsfläche ist. Etwa 50% dieser Fläche ist versiegelt.
Im weltweiten Fokus steht allerdings der Verlust von fruchtbaren Böden, die sogenannte Degradation.  Diese nimmt leider weiter zu, nicht zuletzt darum weil die verschiedenen Formen der Landnutzung um Bodenfläche konkurrieren.
Zum Beispiel zwischen dem Anbau von Energiepflanzen und Nahrungsmitteln. Viele Bauern haben sich bereits auf den Anbau von Energiepflanzen eingestellt und werden das auch so schnell nicht ändern. Der Anbau von Nahrungsmitteln ist einfach nicht mehr lukrativ. In welche Richtung die Reise gehen wird, wird sich zeigen. Ich für meinen Teil wage die Prognose, dass die Menscheit auch das 2020er-Ziel nicht einhalten und erfüllen wird.

In diesem Sinne...
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