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Moore brauchen mehr Schutz

©Thomas Engst
Heute, am 2. Februar, ist der Internationale Tage der Feuchtgebiete. Anlässlich dazu fordert der NABU die Politik dazu auf, mehr Anstrengungen für den Schutz der Moorlandschaften zu unternehmen. Auch im Jahr 2014 befindet sich die Torfnutzung auf konstant hohem Niveau, damit schreitet die Zerstörung dieser einzigartigen Ökosysteme weiter voran und viele Moore sind in alarmierend schlechtem Zustand.

NABU-Präsident Olaf Tschimpke äußerte sich zu der Thematik folgendermaßen: "Angesichts der hohen Relevanz für den Natur- und Klimaschutz ist es schwer begreiflich, wie wenig bisher für diese wertvollen Ökosysteme getan wurde. Die Bilanz der Bundesregierung zur Umsetzung der nationalen Strategie zur Biologischen Vielfalt für unsere Moorlandschaften fällt bisher dürftig aus."

Ein erster Schritt die Situation zu verbessern wären ökonomische Anreize für betroffene Landwirte, um die Nutzung von Moorböden anzupassen oder einzustellen. Besonders in den Schutzgebieten müssten spezielle Programme einen Ausgleich schaffen. Weiterhin fehlt bis heute eine klar erkennbare Strategie den Einsatz von Torfersatzstoffen zu erhöhen.


©Thomas Engst


Dabei trägt ein umfassender Moorschutz in entscheidendem  Maße dazu bei, die großen Herausforderungen zum Erhalt der Artenvielfalt und die Probleme des Klimawandels in den Griff zu bekommen. Moore sind nicht nur wichtiger Lebensraum vieler Tier- und Pflanzenarten, sie sind auch sehr gute Kohlenstoffspeicher. Allerdings verhindert die aktuelle Nutzung den Effekt. Alleine aus den entwässerten Mooren in Deutschland entweichen jährlich ca. 45 Millionen Tonnen CO2.



In diesem Sinne...
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