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Buße für Umweltschäden

Der US-amerikanische Ölkonzern Anadarko Petroleum  gilt als unangefochtene Nummer 1 in Sachen Umweltsünder. Kein anderer Konzern hat mehr "Umwelt" auf dem Gewissen. Über viele Jahre und Jahrzehnte hinweg haben Tochterunternehmen dieses Konzerns Standorte in den USA verseucht und Menschen an Krebs erkranken lassen.

Mit einer Zahlung in Höhe von 5,1 Milliarden US-Dollar soll nun Buße getan werden. Noch nie wurde in den USA eine so hohe Summe als Entschädigung festgelegt. Mit Hilfe des Geldes sollen Angehörige und Kläger entschädigt werden aber auch ehemalige und aktuelle Firmenstandorte entgiftet und entseucht werden.

Ein Gebiet der Navajo-Indianer wurde durch Uranbergbau geschädigt und erhält nun 1 Milliarde Dollar.
Die Summe ist, trotz ihrer beachtlichen Größe, noch ein Glücksgriff für den Konzern. Die US-Regierung hatte, nachdem mehr als 2700 Standorte kontaminiert und mehr als 8000 Menschen Schaden erlitten haben, 20 Milliarden Dollar für Aufräumarbeiten gefordert.

Die Anklagepunkte reichen dabei weit in die Vergangenheit zurück. So war das Unternehmen bereits in den 1970ern Jahren durch die versehentliche Verseuchung einer Mitarbeiterin durch Plutonium in die Schlagzeilen geraten.
Dabei muss man das Wort "versehentlich" beachten.

Diese Mitarbeiterin kam 1974 auf dem Weg zu einem Reporter, dem sie ein Interview geben wollte, zufälligerweise ums Leben. Sachen gibt's.

Na ja wie dem auch sei. Ob die Schäden durch schnödes Geld ausgebessert werden können ist mehr als fraglich. Außerdem denke ich, dass der Konzern munter weiter Kohle scheffelt.

Wir müssen einfach abwarten was mit dem Geld angestellt wird.


In diesem Sinne...


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