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Große Hufeisennase verzeichnet Wachstum

Bundesweit haben es Fledermäuse nicht gerade leicht. Zu oft werden Nist- und Wohnquartiere abgerissen oder saniert. Was dem Menschen von Nutzen ist, schadet den kleinen Flattermännern auf erhebliche Art und Weise. Umso schöner ist es, dass die letzte große Kolonie der Großen Hufeisennase (Rhinolophus ferrumequinum) wieder Zuwachs verzeichnen kann. Die einzig bekannte Wochenstube befindet sich in Hohenburg in der Oberpfalz.
Bei der letzten Zählung der dortigen NABU-Kollegen wurden 111 erwachsene Tiere erfasst, das sind 17 Tiere mehr als im Vorjahr. Auch bei den Jungtieren lässt sich eine positive Bilanz ziehen. Mit 50 Jungtieren stieg die Zahl an Nachkommen um 13 Individuen. Begünstigt durch den ausfallenden Winter 2013 erblickten die ersten Jungtiere bereits Anfang Juni das Licht der Welt. Somit steigt auch die Überlebenschance für den kommenden Winter. Jeder Tag, an dem die Jungen die Insektenjagd und das Fliegen lernen, hilft ihnen sich in der heutigen Welt zu behaupten.

Wer sich für das Thema interessiert, der findet hier eine interaktive Karte mit Pflege- und Auffangstationen für Vögel und Säugetiere in Deutschland.



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