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Adler in Nöten

Schaut man in die Rote Liste der gefährdeten Tierarten Deutschlands, so findet man auch den Schreiadler. Der kleinste Adler Deutschlands ist inzwischen auch vom Aussterben bedroht. In ganz Deutschland gibt es nur noch 100 Brutpaare (aufgerundet). Essentiell für die Aufzucht der Jungen ist Ruhe. Unter den Adlern gilt der Schreiadler als ausgesprochen ruhig und so mag er auch seine Lebensräume. Bisher fanden sie in dichten Wäldern mit altem Baumbestand Rückzugsorte. In den hohen Kronen alter Bäume wurden unbemerkt Nester gebaut. Als Jagdrevier bevorzugen diese Tiere offenes Grünland. Natürlich frei von jeder physischen und chemischen Belastung. Je seltener das Land bearbeitet wird, desto besser ist es für den Schreiadler geeignet. Solch ein Grundstück ist zur Zeit in der Randow-Welse-Niederung im Nordosten Brandenburgs zum Verkauf freigegeben. Der NABU Deutschland setzt momentan alle Hebel in Bewegung um diesen Kauf zu tätigen. Aktuell stehen noch rund 70000 Euro zum Erfolg aus. Wer sich mittels einer Spende beteiligen möchte, folgt bitte dem Link.




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