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Hautfarbe und Klimaschutz

In der Insektenwelt werden die Tiere zum Äquator hin heller, in Polrichtung aber dunkler. Das spielt eine ganz entscheidende Rolle im Zusammenhang mit dem Klimawandel.
Wie ein Team aus Marburger und Kopenhagener Forschern herausgefunden haben will, variiert die Farbe der Insekten je nach Region. Hellere Tiere sind klimatechnisch den dunkleren überlegen.

473 europäische Schmetterlinge und Libellen wurden hinsichtlich des Einflusses der geographischen Verbreitung auf deren Farbe und farbliche Veränderung durch Klimaerwärmung analysiert.Dazu wurden computergestützte Bildanalyseverfahren verwendet. Anhand dieser Daten konnten die Helligkeitswerte für jede Art bestimmt werden (Quelle).

Die Studie kommt zu dem Schluss, dass sich Insekten an die Temperatur in ihrem Lebensraum anpassen. So werden kältere Gebiete von kleineren Tieren bevölkert. Eigentlich ganz logisch, wird doch der Wärmehaushalt vom Verhältnis Körpervolumen zu Körperfläche bestimmt.
Ebenfalls lässt sich aus der Studie entnehmen, dass in kälteren Regionen deutlich mehr dunkel gefärbte Insekten leben als in wärmeren. Dort ist eine hellere Farbe vorherrschend. Diese helle Färbung schützt wiederum vor Überhitzung.

Auch an diesem Beispiel wird das beeindruckende Räderwerk der Natur wieder einmal deutlich. 

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