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Neues Bundesamt steht in den Startlöchern

Wie heute durch den Bundesanzeiger bekannt gemacht wurde, nimmt am 1. September 2014 das am Jahresanfang gegründete Bundesamt für kerntechnische Entsorgung (BfE) seinen Dienst auf. Unterstellt ist dieses neue Amt dem Bundesumweltministerium und und hat seinen vorläufigen Sitz  in Berlin. In der Anfangszeit wird es von Dr. Ewold Seeba, seines Zeichens Leiter der Zentralabteilung des BMUB, kommissarisch geleitet. Ab nächsten Montag setzt das BMUB den gesetzlichen Auftrag um, das Bundesamt für kerntechnische Entsorgung innerhalb eines Jahres aufzubauen.

Damit kommen spannende und vor allem wichtige bzw. zukunftsweisende Aufgaben auf das BfE zu. So soll die Suche nach einem Endlager voran getrieben werden. Aber natürlich mit der für Ämter typischen Ruhe. Erst wird die Finanzierung der weiteren Suche bzw. des Standortauswahlverfahrens geklärt. Obendrein müssen auch die Kosten für die Offenhaltung des Standortes Gorleben orakelt und finanziert werden. Um die nötige Manpower zu sichern, wurden im Bundeshaushalt für dieses Jahr 20 Stellen bewilligt. Man darf gespannt sein, wieviele Natur- bzw. Umweltschützer mit entsprechender Laufbahn darunter sind. Mein Tipp geht eher in Richtung Anwälte, Lobby-Jünger und Lakaien aber ich lasse mich gerne überraschen. Mit der Einrichtung dieses Amtes sind nun alle Voraussetzungen geschaffen wurden, um die Finanzierungsverantwortung der Atommüll-Verantworter  durchzusetzen. Die Struktur uns (Personal-) Ausstattung des Amtes seinen perfekt auf die vor ihm liegenden Aufgaben abgestimmt und zugeschnitten. Damit steht kommenden Fortschritten in dieser Sache ja nichts mehr im Wege. Aber warten wir es ab.



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