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Naturschutz - weil's wichtig ist.

Schweizer Kiebitze feiern Nachwuchs

Gestern gab es gute Neuigkeiten von den Bartgeiern aus der Schweiz und heute folgen die Kiebitze. Momentan scheinen die Helvetier in Sachen Artenschutz einen guten Lauf zu haben. Wie hier im Blog bereits erwähnt, steht der Kiebitz als vom Aussterben bedrohte Art auf der Roten Liste. Auch dafür ist der Mensch in großem Maße verantwortlich. Durch Intensivierung der Landwirtschaft und falsche Pflege/Nutzung von geeigneten Brutflächen hat er diesen Vogel an den Rand der Auslöschung gedrängt. Die Schweiz begegnet diesem Trend seit Jahren mit gezielten Förderungen und kann jetzt erste Erfolge nachweisen. Der Kiebitz gehört zu den Bodenbrütern und legt zwischen März und Juni vier Eier und brütet diese in 30 Tagen aus. In nur wenigen Stunden schlüpfen alle Jungen wie auf Kommando und verlassen das Nest um anschließend selbstständig auf Nahrungssuche zu gehen. In der Schweiz, genauer im Kanton Schwyz, konnte durch gezielte Maßnahmen, bspw. Informationen, Entbuschungen oder Besucherlenkung, das Bewusstsein für diesen sensiblen Vogel gestärkt werden. Diese Bemühungen resultieren in der ersten Beobachtung von flüggen Jungvögeln seit Jahren.


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