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Wolf bringt Bürgermeister in Bedrängnis

Italien - Nicht nur in unseren Breiten sorgt das Thema Wolf für Zündstoff. Auch in Norditalien beschert es dem ein oder anderen schlaflose Nächte. Aktuell muss sich der Bürgermeister von Verona, Flavio Tosi, allerhand Unmut über sich ergehen lassen.
In den vergangenen Tagen billigte er eine Verordnung, die es in Zukunft erlauben soll, Wölfe, die sich urbanem Gebiet nähern, zu erschießen. Die Anzahl der Wölfe im Naturschutzpark an der Grenze zum Trentino sei so rasant gewachsen, dass man die dort lebende Bevölkerung schützen müsse. Diese Verordnung jedoch sorgte für Unmut in der Bevölkerung. Die regionale Forstbehörde brachte diesen Fall zur Anzeige, der WWF sprach von einer "ungerechtfertigten" Sache. Der Dritte im Bunde ist die Europäische Tierpartei. Auch sie hat sich deutlich gegen das Vorgehen ausgesprochen. Erst kürzlich wurden Ermittlungen gegen den Trentiner Landeshauptmann Ugo Rossi eingeleitet. Auf sein Konto geht der Abschuss der Problembärin "Daniza".
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