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Feldahorn ist Jahressieger

Nach dem Echten Johanniskraut steht nun auch der Baum des Jahres 2015 fest. Zu dieser Ehre kommt nun also der Feldahorn (Acer campestre). Der kleine Bruder von Berg-und Spitzahorn ist eine eher unscheinbare Baumart. Er ist resistent gegen Hitze, Trockenheit und Streusalz. Somit ist er bestens gewappnet für den Klimawandel. Obwohl er von kleinerem Wuchs als seine "Kollegen" sind, ist sein Holz mit ihrem vergleichbar. Sollte man ihn in seinem typischen Umfeld stehen sehen, so kann einem der Gedanke kommen, dass es sich um gar keinen richtigen Baum handelt. Er sieht eher strauchartig aus. Genaugenommen wird er nur durch optimale Bedingungen zu einem Baum 2. Ordnung und kann eine Höhe von ca. 15 Meter erreichen. Durch diesen schmächtigen Wuchs eignet er sich auch sehr gut als Heckenbaum. Seine große Amplitude (Anpassungsfähigkeit und Toleranz) bescheren ihm von allen drei Ahorn-Arten das größte Verbreitungsgebiet. Hauptsächlich aber in der gemäßigten Klimazone. Ab einer Höhe von 800 Meter, in den Alpen, wird es aber auch ihm zu kalt. Solltet ihr mal wieder auf der Pirsch durch die Natur sein, so haltet die Augen nach einem kleinen Ahorn offen. Solltet ihr ihn finden, so haltet einen Moment inne denkt an den Baum des Jahres 2015. Der Nachfolger von Quercus petreae  hat es verdient.


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