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Weniger Fleischverbrauch, steigende Mast

Mit dem Fleischverbrauch ist es so ein Ding. Obwohl wir wissen, dass die Umstände der Erzeugung unter aller Kanone sind, wollen wir nur ungern auf ein schönes Stückchen Fleisch verzichten. Natürlich ist das jetzt verallgemeinernd und richtet sich nicht an jeden. Wie der BUND recherchiert hat, geht der Fleischkonsum auch in diesem Jahr zurück. Im Zeitraum Januar bis Oktober 2014 immerhin um 1,3 %. Umgerechnet auf den Verbrauch pro Kopf ist es ca. 1 Kilogramm, verglichen mit dem gleichen Zeitraum des Vorjahres. Allerdings ist der sinkende Fleischkonsum nur ein halber Sieg, denn die Massentierhaltung nimmt hingegen zu. Insgesamt wurden 2014 fast 980.000 Tonnen Hühnerfleisch produziert und verarbeitet. Verglichen mit 2013 ist dies ein Anstieg um mehr als sieben Prozent. Damit verbunden ist ein oft qualvoller Transportweg der Tiere. Das Ziel sind meist überdimensionierte Schlachthöfe, welche im Akkord ihre Aufgabe erfüllen. Ebenso verhält es sich mit den Mastanlagen. In riesigen Anlagen wurden 2014 ca. fünf Prozent mehr Hühner gemästet als 2013. Nun möchte ich niemandem missionieren und zu einer vegetarischen/veganen Lebensweise bringen aber denkt mal darüber nach. Den Artikel des BUND gibt es hier.

(Quelle: BUND)
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