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Naturschutz - weil's wichtig ist.

Pinguine zählen für den Artenschutz

Ob es nun das alljährliche Birdwatch des NABU oder das Kartieren von Neophyten für KORINA ist, immer wieder wird im Natur- und Artenschutz die Hilfe von engagierten Laien und Interessierten in Anspruch genommen. Durch die Mithilfe von solch bereitwilligen Helfern wurden schon eine stattliche Anzahl an Daten in den verschiedensten Bereichen gesammelt. Aktuelles Großprojekt ist das Penguin Life Projekt. Dieses ambitionierte Unterfangen hat sich nichts Geringeres als ein lückenloses Monitoringsystem für verschiedene Pinguinarten im Südpolarmeer sowie auf der Antarktischen Halbinsel zum Ziel gesetzt. Pinguine sind eine der verlässlichsten Indikatoren für das Funktionieren ihres Lebensraumes bzw. Ökosystems. Und dieses zeigt bevorstehende Veränderungen. Für das Projekt wurden vor drei Jahren an unterschiedlichen Orten 50 Kamera aufgebaut, welche bisher hunderttausende Bilder geschossen haben, immer die Pinguin-Kolonien im Fokus. Jetzt geht es an die Auswertung dieser Daten und da kommt ihr ins Spiel. Auf der (in englisch gehaltenen) Website lassen sich per Mausklick Pinguine auswerten. Logischerweise muss man hier nicht tausende Bilder auf einmal auswerten (man kann aber, wenn man möchte), vielmehr geht es um eine Verteilung auf viele User. Selbst wenn jeder nur ein Bild pro Tag oder Woche bearbeitet, wird etwas zum Gelingen des Projektes beigetragen. Wer also gleich starten möchte, der kann hier direkt loslegen.

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