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Naturschutz - weil's wichtig ist.

Save the Bats

Fledermäuse haben es zur Zeit nicht leicht. Im Gegensatz zu ihrem filmischen Verwandten sind sie um einiges schutzbedürftiger und mehr denn je auf die Hilfe des Menschen angewiesen. Fortschreitende Intensivierung der Landwirtschaft sowie der Bau von immer mehr Windkraftanlagen haben dazu geführt, dass aktuell vier der vierundzwanzig in Deutschland heimischen Fledermausarten vom Aussterben bedroht sind. Dazu gehören die Große Hufeisennase (Rhinolophus ferrumequinum), Kleine Hufeisennase (Rhinolophus hipposideros), Wimperfledermaus (Myotis emarginatus) und Mopsfledermaus (Barbastella barbastellus). Laut der entsprechenden Roten Liste für Deutschland gelten drei weitere Arten als "Stark gefährdet", fünf weitere als "gefährdet". Dabei ist Fledermausschutz an sich keine große Sache. Jeder kann einen kleinen aber wichtigen Beitrag dazu leisten.  Alte Gemäuer wie Kirchtürme oder Fabrikanlagen sind ein wichtiger und gern genutzter Lebensraum für die Jäger der Nacht. Ebenso helfen Nistkästen, jedoch sollte man diese nicht einfach so in den nächst gelegenen Wald tragen und anbringen. Auf dem privaten Grundstück allerdings, kann man sich "austoben". Diese Unterstützungen sind auch dringend nötig. Jedes Jahr sterben ca. 200.000 Tiere durch Windkraftanlagen (Quelle). Dabei sind Kollisionsschäden nicht das Problem, viel dramatischer gestaltet sich der durch die Rotorblätter erzeugte Druck. Trotz internationalem Schutz durch die FFH-Richtlinie geht der Bestand zurück. Dabei sind Fledermäuse immens wichtige Tiere für ihr Ökosystem und ihr Schutz ist doch so einfach.




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