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Naturschutz - weil's wichtig ist.

Das Wachstum der (Rügener) Eichen

[caption id="attachment_3086" align="alignleft" width="300"]Blick auf den kleinen Jasmunder Bodden Blick auf den kleinen Jasmunder Bodden[/caption]

Heute mal ein Beitrag über eine Sache, welche mich im Urlaub auf Rügen hat aufhorchen bzw. aufblicken lassen. In der Nähe von Prora befindet sich ein Ausflugsziel, welches ich euch nahe legen möchte. Die von mir mal mehr mal weniger geschätzte Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) hat auf einer ihrer Naturerbeflächen einen Baumwipfelpfad eingerichtet. Die dazugehörige Website findet ihr hier. Geführt geht es durch überwiegend Buchenbestände aber auch Eichen finden sich vereinzelt. Krönung des Pfades ist der Aussichtspunkt "Adlerhorst" mit einem wunderbaren Blick über den Jasmunder Bodden und die Ostsee. Unterwegs gibt es allerhand Informationen zum Buchenwald, zu den Kreidefelsen und zu Rügen im Allgemeinen. Eine Schautafel ist mir aber besonders im Gedächtnis geblieben. Sie zeigt den radialen Zuwachs von Eichen über einen längeren Zeitraum. Da es nur im Vorbeigehen abfotografiert wurde, bitte ich die unzureichende Qualität zu entschuldigen. Ich hoffe es ist dennoch etwas zu erkennen.




[caption id="attachment_3087" align="aligncenter" width="646"]Radialer Zuwachs von Eichen auf Rügen. Radialer Zuwachs von Eichen auf Rügen.[/caption]

Schaut man sich die Anfangsjahre an, so waren Zuwächse größer 3 mm pro Jahr keine Seltenheit. Erst in den Jahren ab der Jahrhundertwende zum 20. Jh. hin scheint sich etwas in Sachen Dickenwachstum verändert zu haben. Auch häufen sich die wetterbedingten Ereignisse.  Über die Ursachen bzw. die Gründe für ein so rapide abnehmendes Wachstum darf gerne spekuliert werden.

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